Angel Leigh McCoy von ArenaNet schreibt über die Sylvari in Guild Wars 2. Die Sylvari wandeln erst seit 25 Jahren auf Tyria und sind ein unschuldiger Kontrast zu der Dunkelheit, die die Schwingen der auferstandenen Drachen gebracht haben.
Sylvari sind in vielerlei Hinsicht anders. Ich selbst kann mich nicht erinnern mal so einen neuen, frischen Ansatz für den notorischen „Elfen-Archetyp“ gesehen zu haben, den wohl irgendwie jedes klassische/High-Fantasy Rollenspiel zu benötigen scheint.
Sie entstammen tatsächlich einem Baum, dem „Pale Tree“, wo sie in einem Traum leben (erinnern ein wenig am die „Große Verbindung“ der Formwandler aus DS9) um dann irgendwann geboren zu werden. Das bedeutet, dass sie aus einem Kokon auf die Erde fallen.

Die Sylvari sind zu diesem Zeitpunkt bereits voll ausgewachsen und tragen viele der Erfahrungen ihrer schon länger auf der Erde wandelnden Artgenossen in sich. Die Verbindung ist hierbei der Traum in dem Erfahrungen der auf der Erde wandelnden Sylvari an die Ungeborenen vermittelt werden. Es ist jedoch mehr Wissen aus einer Beobachterperspektive, die die neugeborenen Sylvari mitbringen. Viele von ihnen ziehen aus um mit eigenen Augen zu sehen, was sie im Traum erlebt haben.
Obwohl die Sylvari sich im eigentlichen Sinne nicht fortpflanzen, gibt es trotzdem sowohl weibliche als auch männliche Sylvari in Guild Wars 2. Es gibt auch Romanzen und Partnerschaften zwischen diesen. Warum sich das Team von ArenaNet zu diesem Schritt entschlossen hat, obwohl es (bisher) keine Fortpflanzung gibt, währe spannend zu erfahren. Aber die Sylvari sind ja noch jung, schauen wir mal was da noch kommt.

Was macht die Sylvari aus? Ehre hat eine hohe Bedeutung für die Sylvari. Vergleichbar einem Ritter leben sie für das Gute und stehen für Gerechtigkeit ein. Sie hassen Zhaitan und werden ihn bekämpfen. Die zweite wichtige Eigenschaft der Sylvari ist Neugier. Wie bereits erwähnt, wollen sie vieles gerne mit eigenen Augen sehen, dass sie im Traum erlebt haben.
Die Sylvari haben eine starke emphatische Verbindung untereinander. Sie fühlen oftmals was andere Sylvari empfinden und sie haben eine besondere Verbindung zu Pflanzen. Sie können diese zum Beispiel überreden zu einer Waffe oder Rüstung heranzuwachsen.
Der Traum ist ebenfalls eine Besonderheit, allerdings ist im Traum nicht alles zu finden, was jeder auf der Erde wandelnde Sylvari je erlebt hat und nicht Alle im Traum bekommen alles zu sehen.
Die Sylvari folgen der Philosophie die ihnen durch das Ventari Tablet vorgegeben wurde. Eine Steintafel, die sie vor dem Pale Tree fanden und die Jahrhunderte vor der ersten Geburt eines Sylvari dort von einem weisen Zentaur abgelegt wurde.

Der Artikel ist ein guter Einstieg in dieses spanende Volk. Ich halte die Sylvari für einen frischen Ansatz von ArenaNet und freue mich schon sie in Guild Wars 2 zu erleben. Den originalen Artikel findet ihr hier…






